Beeindruckende Naturerlebnisse in den Nationalparks von Australien

Kata Tjuta Plgas Berge im Nationalpark

Kein anderes Land hat mehr Nationalparks als Australien. Es lassen sich unterschiedliche Landschaften beobachten. Australien, der rote Kontinent, hat eine Natur, die große Unterschiede aufweist. Dies bezieht sich auf die verschiedenen Regionen. Beeindruckende Landschaften mit Wäldern und Buchten im Osten, Wüste in der Mitte des Landes. Dementsprechend befinden sich die meisten Nationalparks von Australien an der Ostküste.

Wissenswertes zu den Nationalparks in Australien

Hai im Great Barrier ReefVon der Gesamtfläche decken die Nationalparks eine Fläche von 5 Prozent ab. Durch weitere Schutzgebiete kommt der Anteil auf 10 Prozent. Jedes Gebiet in Australien kann eigene Regeln bezüglich der Zeiten, Kosten und weiteren Punkte machen. Aus diesem Grund wird empfohlen, dass bei Interesse die Bedingungen im Vorfeld recherchiert werden. Ebenfalls sollten Informationen über die Verkehrsmittel vor Ort und Möglichkeiten zur Übernachtung eingeholt werden. Zahlreiche Informationen werden bei Führungen durch die Parks gegeben. Dies setzt ausreichend Kenntnisse der Sprache voraus. In jedem Fall sind die Besuche im Nationalpark mit einem Abenteuer verbunden.

Die besten Nationalparks

Es ist nicht möglich, dass alle Nationalparks in Australien während eines einfach Urlaubs bereist werden. Um sich intensiv mit den Tieren und Pflanzen auseinander zu setzen, sind mehrere Tage einzuplanen. Diese Zeit kann genutzt werden, um sich auf die dortige Natur einzulassen und die Besonderheiten zu erkennen.

Kakadu Nationalpark

Der Kakadu Nationalpark zählt zu den größten und beeindruckendsten Parks in Autralien. Er ist drei Autostunden südlich von Darwin zu finden. Auf einer Fläche von 19.804 Quadratkilometer sind 30 Prozent der Vögel Australiens beheimatet. Des Weiteren finden im Park Schlangen, Alligatoren und Krokodile eine Heimat. Durch die Vielfalt wurde der Nationalpark zum Weltnaturerbe und Weltkulturerbe gekürt. Ein weitere Highlight stellen Felsmalereien und die beeindruckende Flora dar. In geführten Touren wird auf die Ureinwohner von Australien, die Aboriginis eingegangen.

Uluru – Kata Tjuta Nationalpark

Dieser Nationalpark ist auf der ganzen Welt bekannt. Dies ist auf die Ajers Rock zurückzuführen. Das Gestein wird ebenfalls als Uluru bezeichnet. Der Park ist durch eine Outback Landschaft geprägt und liegt Abseits der klassischen Routen. Dennoch beträgt die jährliche Besucherzahl 500.000 Menschen. Der berühmte rote Berg hat eine Höhe von 348 Metern. Das Alter des Ajers Rock wird auf 550 Millionen Jahre geschätzt. Bei den Aboriginis hatte der Berg eine weitere Bedeutung. Es stellte eine heilige Stätte dar. Bei Wanderungen durch den Park lässt mehr über die Ureinwohner von Australien in Erfahrung bringen. Ebenfalls sind weitere Berge zu beobachten, die unter anderem als Olgas bekannt sind.

Whitsunday Island Nationalpark

Blick von oben auf die Strände von Whitsunday IslandDer Nationalpark an der Ostküste von Australien erstreckt sich über eine Fläche von 17.000 Hektar. Diese Fläche liegt auf dem Festland und den umliegenden Inseln und Wassergebiet. Zum Nationalpark gehört unter anderem das Great Barrier Reef und der Whitehaven Beach. Der Nationalpark lässt sich auf unterschiedliche Weise erkunden. Zu den teuersten Varianten gehört ein Helikopter- oder Segelflug. Von der Luft lässt sich die Schönheit dieses Paradies aus einer beeindruckenden Perspektive bewundern. Eine weitere Variante stellt das Schwimmen und Schnorcheln dar. Die Unterwasserwelt präsentiert sich mit bunten Korallen und Fischen. Die weißen Sandstrände bringen zusätzlich Erholung nach einer Wanderung durch Australiens Nationalpark.

Daintree Nationalpark

Hinter dem Begriff Daintree Nationalpark verbirgt sich der weltweit älteste Regenwald. Der Regenwald grenzt direkt an das GreatBarrier Reef. Im Regenwald sind Wanderungen und Touren mit dem Jeep möglich. Unter und auf den Bäumen befinden sich hochgiftige, wie seltene Tiere. Fledermäuse, verschiedene Schmetterlings- und Vogelarten und Krokodile haben im Regenwald ihre Heimat. Die kleinen und größeren Flüsse machen den Nationalpark unvergesslich.

Blue Mountains Nationalpark

Blick über die Weiten des Blue Mountains Nationalparks80 Kilometer von der australischen Hauptstadt Sydney entfernt, befindet sich der Blue Mountains Nationalpark. Dieser Name führt auf den blauen Dunst zurück, der über dem Wald des Nationalparks zu sehen ist. Die bläuliche Färbung entsteht durch das hohe Vorkommen von Eukalyptusbäumen und den darin enthaltenen ätherischen Ölen. Der Park bietet sich unter anderem für all diejenigen an, die Ruhe suchen. Die umfangreiche Landschaft besteht unter anderem aus Schluchten, Felsen, Wäldern und Wasserfällen. Nicht zu vergessen die Three Sisters, die Berge des Nationalparks. Ob mit dem Fahrrad, zu Fuß oder auf dem Pferd, die Wege lassen sich auf unterschiedliche Weise überwinden.

Kosciuszko Nationalpark

Dieser Nationalpark von Australien darf auf der Liste der besten Nationalparks nicht fehlen. Im Kosciuszko steht der höchste Berg von Australien. Es handelt sich um den Mount Kosciuszko. Entsprechend den Möglichkeiten wird dieses Gebirge bei den Deutschen als australische Alpen bezeichnet. Abhängig von der Jahreszeit und Witterung bietet sich Skifahren, Snowboarfahren oder eine Tour mit dem Mountainbike an. Im gesamten Nationalpark befinden sich auf den Snowy Mountains 66 Skilifte. Die Pistenlänge auf diesem Areal misst 190 Kilometer. Das Gebirge hat eine Höhe von 2.200 Metern.

Ikara Flinders Range Nationalpark

Auf dem Gelände des Nationalparks befindet sich die größte Gebirgskette von Australien. Ebenfalls sind die verschiedenen Känguruhs, Wallabys und Gelbfuß- Felskänguruhs zu erwähnen. Diese Natur- und Tiervielfalt kann in South Australia bewundert werden. Für einen ausgiebigen Besuch sind mehrere Tage notwendig. Bei Regen sprießen vielerorts Wildblumen, die in allen denkbaren Farben aufblühen.